Sicherheit im Unternehmen

So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Cyber-Attacken

Große Unternehmen haben ein Budget für Sicherheit und die Ressourcen, Angriffe auf ihre sensiblen Daten zu verhindern. Der Mittelstand und kleinere Firmen haben häufig nur ein kleines Budget und keine eigene IT-Abteilung. Bitdefender, ein Spezialist für Antivirensoftware, hat nach der Auswertung aktueller Angriffe Empfehlungen zusammengestellt mit denen sich auch kleinere Firmen gegen Cyber-Angriffe von außen schützen können.

Hacker suchen meist nach schlecht geschützten Systemen, insbesondere wenn mehrere Firmen miteinander interagieren, können Hacker die häufig entstehenden Schlupflöcher nutzen, um in Partner- und Kundennetzwerke einzudringen. Studien zufolge müssen bis zu 72% der Unternehmen, die wichtige Daten durch Cyberattacken verloren haben, innerhalb von 24 Monaten Insolvenz anmelden oder direkt schließen.

Investitionen in Sicherheitssoftware und fortlaufende Aktualisierung

Firmen sollten auf jedem Endgerät im Unternehmen Sicherheitssoftware installiert haben und diese ständig aktualisieren. Der häufigste Fehler besteht darin, dass die entsprechende Software nicht auf dem neuesten Stand gehalten wird und den Schutz vor täglich neuen Angriffen dann nicht mehr gewährleisten kann. Zudem sollten Firewalls in den Netzwerken zum Einsatz kommen, die den Datenverkehr aufzeichnen und das Netzwerk vor Fremdeinwirkung absichern.

Auch die restlichen vom Unternehmen genutzten Softwarelösungen (wie Java-, Adobe-Produkte, Betriebssysteme und Internet-Browser) müssen kontinuierlich aktuell gehalten werden, da Sicherheits-Updates verhindern können, dass Cyber-Kriminelle Schwachstellen in der Software ausnutzen um in das Netzwerk einzudringen. Oftmals wird Angreifern die Durchführung eines erfolgreichen Angriffs dadurch erleichtert, dass Sicherheits-Updates Informationen über geschlossene Systemschwachstellen bieten. Wurde das entsprechende Update aber nicht durchgeführt, müssen die Eindringlinge gar nicht erst nach einer Schwachstelle suchen, sondern können das vom Update beschriebene Schlupfloch nutzen.

Nur wenn sichergestellt ist, dass die Software auf dem aktuellen Stand ist, erhöht dies den Aufwand für den Hacker und senkt die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes.

Berechtigungen für Datenzugänge und Richtlinien zur Nutzung einführen

Um kritische Daten zu sichern, sollten auch kleinere Unternehmen nicht jedem Anwender von jedem Ort aus einen Datenzugriff ermöglichen. Dies kann entweder durch bestimmte Richtlinien oder zusätzliche Authentifizierungsmethoden erfolgen, da es empfehlenswert ist, den Zugriff zu beschränken. Dabei hilft es ebenfalls den Überblick zu behalten, wer zu welchen Daten und Anwendungen einen Zugang hat.

Spuren der Endgeräte verfolgen

In vielen Unternehmen werden persönliche Geräte von Mitarbeitern in das Unternehmensnetzwerk mitgebracht. Diese sollten wie die unternehmenseigenen Laptops nachverfolgt werden können. Es sollte auch nicht jedes Gerät im Netzwerk Zugriff auf alle Daten haben. Das hat einen einfachen Grund: durch persönliche Geräte können Angreifer auf Unternehmensnetzwerk zugreifen.
Außerdem sollten gespeicherte Passwörter und Dateien per Fernzugriff gelöscht werden können, um dadurch Schäden zu minimieren.

IT-Sicherheitskultur schaffen

Oft scheitert es am Unwissen und in den Taten der Mitarbeiter, dass es zu einem Angriff kommt. Daher empfiehlt es sich, dass alle Angestellten Schulungen zu aktuellen Sicherheitspraktiken erhalten und über potenzielle Risiken bei Nichteinhaltung der Sicherheitsrichtlinien aufgeklärt werden, um eben Phishing E-Mails zu entdecken oder sichere Passwörter zu benutzen. Sind Mitarbeiter darin geschult, verdächtige Handlungen zu entdecken, ist das eine der besten Maßnahmen überhaupt, die ein Unternehmen gegen gezielte Angriffe einsetzen kann.

Auf das Schlimmste vorbereiten

Große Unternehmen investieren sehr viel in die Sicherheit und haben gute Strategien, um den Angriffen zu entgehen oder diese zu minimieren. In Krisensituation sollten auch kleinere Unternehmen jeder Zeit mindestens einen Krisen-Plan haben, auf die sie schnell zurückgreifen können. Für kleinere Unternehmen sind diese Tipps ein erster Schritt, um ihre Sicherheit zu verbessern. Ein Unternehmen kann niemals garantieren, kein Opfer eines Angriffes zu werden. Jedoch ist es möglich bei einem Angriff mit einem gut durchdachten Plan, Schäden zu beseitigen. Daher ist es wichtig, dass jede Organisation in Sicherheit investieren muss. Denn Cyberkriminelle können sehr schnell Sicherheitsmängel eines Unternehmens ausnutzen, um Zugang zu den Firmendaten zu erhalten – und das kann sich kein Unternehmen leisten.

Ist Ihr Interesse geweckt? Wir beraten Sie gerne auch zu Bitdefender-Produkten unter 0201-61630 oder auch per Mail (info@bmcessen.de).

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