Voice Access: der flexible zukunftssichere Anschluss für die IP-Telefonanlage

Der Eigenbetrieb einer IP-Anlage hat für Unternehmen viele Vorteile zu bieten wie beispielsweise Kosteneinsparungen, hohe Sicherheit und gute Sprachqualität. Mit Voice Access SIP erhalten Unternehmen eine flexible und zukunftsorientierte Lösung für ihre Festnetztelefonie.

Die selbst betriebene TK-Anlage ist der „Klassiker“, dessen Fortführung für viele Unternehmen auch im Zeitalter der IP- Technologie als eine gute Wahl gilt. Mit der Umstellung einer ISDN-TK-Anlage auf IP-Technologie profitieren Anwender von allen Vorteilen dieser zukunftsorientierten Übertragungstechnik auf Basis des sogenannten SIP-Protokolls (Session Initiation Protocol). Durch den Wechsel auf einen SIP-Anlagenanschluss telefonieren Unternehmen über einen modernen IP-basierten Anschluss. Je nach Bandbreite lassen sich damit viele Telefonate gleichzeitig führen, die bisherige Beschränkung durch die Zahl der gemieteten Telefonleitungen fällt weg.

Die wichtigsten Vorteile des Eigenbetriebs einer IP-Anlage

  • Eine hohe Skalierbarkeit und das einfache Zu- oder Abbuchen von bis zu 120 Sprachkanälen je Anschluss. Der IP-Anschluss passt sich jederzeit den veränderten Bedingungen an und wächst mit
  • Die Möglichkeit des Betriebes nur noch einer zentralen SIP-Telefonanlage, sofern die Standorte und Niederlassungen über ein VPN angebunden sind und damit Kosteneinsparungen
  • Integration von Mobiltelefonen als Nebenstelle
  • Erstklassige Sprachqualität
  • Hohe Ausfallsicherheit durch permanente Leitungsüberwachung und gegebenenfalls redundanter Anschlussauslegung
  • Zukunftssicherheit durch den Umstieg auf die weltweit verbreitete IP-Technologie

Gute Argumente für den Eigenbetrieb

Auch wenn es für zahlreiche Unternehmen attraktiver ist, eine virtuelle Lösung zu wählen, so entscheiden sich vor allem jene Unternehmen vorzugsweise für den Betrieb einer eigenen IP-Telefonanlage, die über eigenes IT-Know-how und -Personal verfügen beziehungsweise eine IP-Anlage schon heute über den ISDN-Anschluss betreiben. Ein weiteres Argument für den Eigenbetrieb sind besondere Anforderungen, die im Portfolio der virtuellen TK-Anlage nicht enthalten sind, beziehungsweise deren Einbindung zu aufwendig wäre. Obwohl Telekommunikationsanbieter bei virtuellen Anschlüssen ein sehr hohes Maß an Ausfall- und Abhörsicherheit bieten, bevorzugen viele Unternehmen, die Sicherheitsvorkehrungen gegen Angriffe und zum Abhörschutz IP-seitig selbst vorzunehmen. Das hat zwar den Nachteil, dass Administrations- und Investitionskosten anfallen, allerdings kann der Anwender damit den Grad seiner Vorkehrungen selbst bemessen.

Voice Access SIP bietet hohe Sprachqualität und günstige Konditionen

Die Lösung von Telefónica für den Eigenbetrieb der IP-Anlage heißt Voice Access SIP. Die damit verbundene IP-Zugangsleitung wird ausschließlich für die Telefonie bereitgestellt. So kann Telefónica eine sehr hohe Gesprächsqualität und einen zuverlässigen Betrieb durch die volle Kontrolle der Anschlussbandbreite gewährleisten. Durch die Übertragung des Sprachverkehrs über das separate Netz, das vom öffentlichen Internet getrennt ist, wird die Sprachübertragung nach außen geschützt und eine optimale Gesprächsqualität gewährleistet.

Ein SIP-Anlagenanschluss von 2 bis 120 Sprachkanälen, die beliebig hinzugebucht werden können, wird zur Verfügung gestellt. Der zugehörige Internetanschluss ist für Voice-Access-SIP-Kunden zu Sonderkonditionen erhältlich. So lässt sich beispielsweise ein Anschluss für 30 Kanäle auf Basis eines 5 MBit/s-Internetanschlusses bereits für insgesamt 99 Euro monatlich plus Mehrwertsteuer betreiben. Unternehmen mit internationalem Business können internationale Gespräche zu günstigen Konditionen hinzubuchen. Die Anrufe in das deutsche Mobilfunk- und Festnetz von O2 sind mit Voice Access SIP zu jeder Zeit kostenlos. So lassen sich Außendienste, aber auch Mitarbeiter mit einem privaten O2-Vertrag, besonders kostengünstig in die Kommunikation der Firma einbinden. Dank einer App für den Voice-Anschluss agiert zukünftig jedes Smartphone als Nebenstelle.

Zahlreiche Kostenersparnisse

Unternehmen mit mehreren Standorten und Filialen, die über ein VPN (virtuelles privates Netz) miteinander verbunden sind, können die IP-Anlage zentral betreiben und auf separate Telefonleitungen und -anlagen in den Niederlassungen verzichten. Damit sparen sie sowohl Anschaffungs- als auch Wartungs- und Betriebskosten sowie den Administrationsaufwand ein. Dabei bleiben die Rufnummern der Niederlassungen erhalten, sie können zusammengefasst auf den zentralen SIP- Anschluss geleitet werden. Das ermöglicht völlig neue Erreichbarkeitskonzepte, wenn zum Beispiel die Zweigstelle nach Geschäftsschluss nicht mehr besetzt ist.

Übrigens… Unternehmen, die sich heute noch nicht für eine virtuelle Telefonanlage oder einen Umstieg auf eine IP-Telefonanlage   entscheiden wollen, können bei Telefónica einen Voice-Access-ISDN-Anschluss buchen. Dabei wird lediglich ein Voice-Router zwischen die bestehende ISDN-Telefon- Anlage und den Breitbandanschluss geschaltet. Die bisherige ISDN-Anlage kann wie gewohnt weiterbetrieben werden.

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